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STADT & MIND MAPPING
eine verkürzte Version der RE-STOR-E-Methode

1. Einführungsphase: SO FERN, SO NAH

Gesamtziele

1. Neue Orte kennenlernen
3. Stadträume neu beleben
4. Beobachtungen anregen
5. Kreativität freisetzen
6. Förderung des Selbst-ausdrucks
7. Begegnungen und Erzählungen ermöglichen
8. Verbesserung der partizipativen Haltung
9. Kunsttechniken erforschen, um das Geschichtenerzählen zu erleichtern
10. Bewusstsein für Umweltschutz durch Upcycling wecken

Empfohlen für


- jede Person, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund

Dauer

1 Mal 4 Stunden

Die Übung ist inspiriert von dem Film des deutschen Filmregisseurs Wim Wenders, mit dem Titel: In weiter Ferne, so nah!

Teilen Sie die Grundidee des Films mit Ihren Teilnehmern, um die Übung vorzustellen. 

„In dem Film wollen Engel  Menschen  werden, um Stofflichkeit durch Sinne erfahren zu können. Also springen sie vom Himmel auf die Erde.“
 

Bestimmte Ziele
 

  1. Aufwärmen

  2. Sich vernetzen, kennenlernen

  3. Verbessere Fähigkeiten im Geschichtenerzählen

Benötigtes Material
 

- Smartphones

Zeitfenster:

Je nach Anzahl von Teilnehmern zwischen 20 und 30 Minuten.

Sagen Sie den Teilnehmenden, dass sie ein Foto aus der Galerie ihres Smartphones auswählen, das die Idee „so weit, so nah“ repräsentiert.

Wenn Sie mehr Zeit haben, können Sie die Teilnehmen-den auch bitten, 3 Fotos auszuwählen. Ein Foto, das die Idee oder das Gefühl von 'so fern' repräsentiert, eines, das 'so nah' repräsentiert, und eines, das beides darstellt.

Geben Sie den Teilnehmenden fünf Minuten, um passende Fotos zu suchen. In der Zwischenzeit können Sie den Themensong des Films abspielen, der von  U2 geschrieben wurde. Dies wird Ihnen auch dabei helfen  der Aktivität einen Zeitrahmen zu geben. Die Teilnehmenden haben nur so lange Zeit, um Fotos finden, bis das Lied zu Ende geht.

Dann zeigen die Teilnehmenden, nacheinander, ihre Fotos und erzählen warum sie die Idee von 'so fern' und 'so nah' repräsentieren.

2. Entdeckungsphase: Map Me Happy

Ziele

1. Sich mit der Nachbarschaft vertraut machen
2. Positive Gefühle über das Wohnumfeld stimulieren
3. Perspektivwechsel
4. Verbesserung der Orientierung
5. Im öffentlichen Raum freier bewegen 

Benötigtes Material

- Smartphones

-  Ausgedruckte Karten der Nachbarschaft (1 Karte pro teilnehmende Person)
- Bunte Aufkleber oder Marker

Zeitfenster:

45  Minuten

Diese Übung ist eine verkürzte Version der Map Me Happy Methode, die auch ohne den Zeichenteil verwendet werden kann, um die Nachbarschaft mit den Sinnen zu entdecken.

1. Bereiten Sie Ihren Workshop vor, indem Sie einen Spaziergang machen, bei dem Sie möchten, dass Ihre Teilnehmer*innen gute Gefühle wie Gerüche, Geräusche, Aussichten usw. entdecken.

2. Drucken Sie eine Karte der umliegenden Straßen aus und skizzieren Sie darauf den Teil, in dem Sie spazierengehen möchten.

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3. Legen Sie eine Legende an, in der Sie mit Farben oder Buchstaben die verschiedenen zu entdeckenden Sinne eintragen, damit die TeilnehmerÜinnen während des Spaziergangs Stellen markieren können, an denen sie gute Gefühle entdeckt haben.

4. Erklären Sie den Teilnehmenden das Ziel der Übung und verteilen Sie die ausgedruckten Karten.

5. Erklären Sie den Teilnehmer*innen, dass sie 20 Minuten lang in dem auf der Karte eingekreisten Gebiet spazieren gehen sollen.
 

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Die Teilnehmenden sollen auf der Karte jeweils die Stellen mit entsprechenden Farben oder dem entsprechenden Buchstaben für die Sinne markeiren, an denen sie ein gutes Gefühl empfinden.  

 

Die Übung hilft nicht nur, die eigene Sichtweise auf die direkte Umgebung zu ändern, sondern diese praxisbasierte Übung hilft auch, sich freier im öffentlichen Raum zu bewegen, ohne die Meinung anderer zu fürchten, während sich die Teilnehmer auf konkrete Aufgaben konzentrieren.

Bitten Sie ihre Teilnemer*innen mindestens ein Foto für jeden der menschlichen Sinn zu machen:

1. positives Visuelle

2. positives Fühlen

3. positives Denken

4. positives Gehör

5. positiver Geruch

6. alle Sinne an einem Ort


 

 

Sobald Sie wieder im Workshop sind, bilden Sie kleine Gruppen  von vier und teilen Sie Ihre Fotos und guten Gefühle, die Sie entdeckt haben.

 

3. Kreativphase: Ornamentaler Stadtplan

Bestimmte Ziele

1. Verbessern Sie Ihre künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten
2.  Stimulieren Sie 
positive Gefühle über das Wohnumfeld
3. Co-Creation, Arbeit in der Gruppe 
4. Sich von dem Kreativen leiten lassen

 

Zeitfenster

60  Minuten

Benötigtes Material

- Holzbretter, die als Abfallsortierung gesammelt werden
- Buntstifte, Radiergummis
- Bürsten in verschiedenen Größen
- Plastikbecher für Wasser
- Pappteller zum Mischen von Farben

- Acrylfarbe
- Bänder

- Ein Raum, in dem Sie malen können

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OrnaMental City Map ist eine andere Version der ko-kreativen Übung von OrnaMental Map, aber hier sind Muster und Ornamente nicht miteinander verbunden. Sie sind wie auf einer echten Karte durch Linien getrennt, die Straßen darstellen. 

1. Für die Aufgabe sind nicht mehr benutze Holzbretter notwendig. Vielleicht finden sich welche in der Nähe vom Müll oder auf der Straße. Am besten suchen Sie nach Holztafeln, die idealerweise groß genug sind, damit 4 Personen bequem drumherum sitzen können, um darauf zu zeichnen und zu malen. Das bedeutet, dass auf eine Holztafel ca. 4 Personen kommen.

2. Ordnen Sie die Holzplatten im Arbeitsraum so an, dass die Teilnehmer*innen jeweils auf einer Seite der Platte sitzen können.

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3. Bilden Sie kleine Gruppen von 3 oder 4 Personen, die gemeinsam an einem Brett arbeiten.

4. Erklären Sie ihnen zur Einleitung der Übung, warum Sie mit recyceltem Holz arbeiten. Sie können ihnen auch den Unterschied zwischen Recycling und Upcycling erklären und die Geschichten der Objekte teilen, wenn Sie sie kennen. 

5. Sie können auch ein kleines Online-Quizspiel über Holzabfälle erstellen. 

6. Fordern Sie die Teilnehmer*innen auf, einige der zuvor vom Spaziergang aufgenommenen Fotos auszuwählen und Details darauf zu finden, die sich leicht in ein geometrisches Ornament verwandeln lassen.

Sie können dieses kleine Papierwerkzeug (im Bild rechts) erstellen und verwenden, um die Auswahl von Details in ihren Fotos zu erleichtern.

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7. Erklären Sie ihren Teilnehmenden, dass sie die Klebebänder so auf die Tafeln kleben sollen, als ob sie die Straßen der Nachbarschaft darstellen würden. Sie können die Straßen von einer echten Karte kopieren oder Ihre eigene Stadt erfinden.

8. Geben Sie ihren Teilnehmenden Stifte und Radiergummis, um die Umrisse der Muster zu zeichnen, die sie ausgewählt haben. 

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9. Verteilen Sie Acrylfarbe und bitten Sie die Teilnehmenden ihre eigenen Zeichnungen auszumalen. Auf die Konturen muss man nicht achten,  es ist kein Problem, wenn  Farbe auf das Klebeband läuft.

 

Sie können den Teilnehmenden auch die Freiheit geben, sofort mit Pinseln und Farben zu arbeiten. 

Am Ende können Sie die Klebebänder abreißen, die Ihnen das schöne Netz aus Streifen zeigen, die die Straßen der Stadt darstellen. 

 

Machen Sie Fotos und kurze Videos von Ihren gemeinsam geschaffenen Kunstwerken und veranstalten Sie eine kleine Diskussionsrunde, in der die Teilnehmer*innen ihre Originalzeichnungen zeigen und erzählen können, mit welchen Sinnen, Gefühlen und Orten sie verbunden sind. 

4. Digitale Kreation: Video-Storytelling

Bestimmte Ziele

1. Digitale Fähigkeiten verbessern
2.  Verbessern Sie die Fähigkeiten zum Geschichtenerzählen
3. Co-Kreation, Arbeit in der Gruppe

 

Benötigtes Material

- Smartphones
 

Zeitfenster:

45 Minuten

Mit dieser Übung können Sie Ihre Zierkarte oder Ihren OrnaMental-Stadtplan in eine Stütze für eine Storytelling-Übung verwandeln. 

 

Sie haben zwei Möglichkeiten:

 

1. Bleiben Sie beim ursprünglichen Thema und erklären Sie den Teilnehmer*innen, dass sie gemeinsam eine Geschichte schreiben sollen, die einen Ort in der Nachbarschaft, der auf der Karte liegt, darstellt.

2. Lassen Sie sie ihrer Fantasie freien Lauf, um eine Geschichte zu erfinden, die von abstrakten Details inspiriert ist, die sie gemalt haben, als ob es sich nicht um eine Karte, sondern um reale Orte oder ein Storyboard handeln würde.

Bilden Sie Gruppen von mindestens 3 Personen: Einer darf die Geschichte erzählen, einer darf die notwendigen Aktionen an der Tafel ausführen und einer darf sie filmen. 

Versuchen Sie, wenn Sie Ihre Videos erstellen, 1 Minute nicht zu überschreitenmund achten Sie auf die Geräuschumgebung.

Sie können fiktive Geschichten erfinden

... oder ein Dokumentarfilm.

Am Ende können Sie die Videos streamen und eine Gesprächsrunde führen, um sich über die Erfahrungen während der Aktivität auszutauschen. 

Ein Projekt im Rahmen der Erasmus+ Partnerschaften von:

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